16
Apr

Tunnel für Erdinger Ringschluss: Flughafen investiert 115 Millionen Euro in den Schienenverkehr

Ein Gastbeitrag der Flughafen München GmbH

Der Flughafen München wird zukünftig deutlich besser per Bahn und S-Bahn erreichbar sein. Während die Arbeiten an der Neufahrner Kurve zügig voranschreiten, beginnen nun auch im Osten des Airports erste Baumaßnahmen für den langersehnten Ringschluss nach Erding.

Um rund 1,8 Kilometer soll der Bahntunnel verlängert werden, der bisher im Untergrund auf Höhe des Terminal 2-Satelliten endet. Im Anschluss daran wird die oberirdische Strecke inklusive der Abstell- und Wendeanlage Schwaigerloh für die S-Bahnen und Züge aus Nordostbayern gebaut. Diese Wendeanlage stabilisiert in hohem Maße die Betriebsqualität von S-Bahn- und Regionalverkehr am Flughafen. Die Gesamtinvestition der Flughafen München GmbH (FMG) für das Tunnelprojekt wird voraussichtlich rund 115 Millionen Euro betragen.

Weiträumige Stärkung des Schienenverkehrs im Flughafenumland

»Dieses Engagement des Flughafens kommt nicht nur der Schienenanbindung des Münchner Airports, sondern letztlich dem Flughafenumland und dem gesamten südbayerischen Raum zugute«, erklärte der FMG-Aufsichtsratsvorsitzende und Bayerische Finanzminister Dr. Markus Söder. »Unsere stark beanspruchte Verkehrsinfrastruktur «, so der Vorsitzende der FMG-Geschäftsführung, Dr. Michael Kerkloh, »wird durch die neue Trasse erheblich mehr Leistungsfähigkeit gewinnen. Dafür haben wir uns im Schulterschluss mit den Flughafennachbarn seit Jahren stark gemacht.«

19
Feb

Jetzt MVV Tickets für den Gesamtbereich gewinnen!

Keine Lust mehr auf Staus? Gewinnen Sie mit dem S-Bahn-Bündnis Ost eins von drei Monatstickets im Wert von je 225,- Euro für den Gesamtbereich des MVV! Mitmachen ist ganz einfach – Sie müssen nur drei Schritte beachten:

  • Besuchen Sie die Facebook-Seite des S-Bahn-Bündnis Ost unter www.facebook.com/sbahnbuendnis.ost/
  • Liken und teilen Sie die Seite…
  • Kopieren und vervollständigen Sie in Ihrem geteilten Beitrag den Satz „Ich bin für den Ausbau des ÖPNV in und um München, weil…
  • Oder kommentieren Sie gleich hier unter dem Beitrag!

Und schon sind Sie dabei! Die Gewinner werden am 28. Februar hier auf der Website bekanntgegeben und über Facebook kontaktiert.

Wir drücken Ihnen die Daumen!

Dieses Gewinnspiel endet am 27. Februar um 23.59 Uhr. Die Teilnahme am Gewinnspiel erfolgt erst nach liken, teilen und kommentieren. Die Teilnahme ist keine Gewähr für einen Gewinn. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook.

5
Aug

Verabschiedung BVWP 2030 im Bundeskabinett

Nach der Konsultations- und Beteiligungsphase hat das Bundeskabinett am 3. August 2016 nun den Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP 2030) gebilligt: Insgesamt 270 Milliarden Euro plant der Bund für Schienen, Straßen und Wasserwege in den nächsten Jahren ein. Den Schwerpunkt sieht Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vor allem im Erhalt des bestehenden Netzes. Gut 40 Prozent der vorgesehenen Gelder fließen in Schienenprojekte.

Wir begrüßen, dass die Ausbaustrecke 38 zwischen München – Mühldorf – Freilassing mit Vordringlichem Bedarf behandelt wird. Hier hat sich gegenüber dem Referentenentwurf nichts geändert. Für eine belastbare Infrastruktur in und um München ist dieser Ausbau unerlässlich. Unsere Forderungen für einen vierspurigen Ausbau der Schienenwege zwischen München Ost und Markt Schwaben, mit der Perspektive die Messe München an das S-Bahnnetz anzubinden, ist in der vom Bundeskabinett verabschiedeten Fassung nicht enthalten. Nur dadurch wird aber der Engpass im Osten der Stadt entschärft und eine belastbare Entwicklungsperspektive für das Gesamtnetz geschaffen. Das weiß auch das Bundesverkehrsministerium.

Unser Vorhaben soll jetzt über den sogenannten Knoten München in den Maßnahmenkatalog mit einfließen. Dieser Bahnkoten München ist derzeit im potentiellen Bedarf kategorisiert. Er kann nach intensiver Prüfung in den vordringlichen Bedarf aufsteigen – in diesem Fall ist er dann fester Bestandteil des BVWP 2030. Der vierspurige Ausbau mit perspektivischer Messeanbindung an die S-Bahn wird derzeit durch das Bundesverkehrsministerium noch untersucht.

Wir wissen um die Komplexität und um die Kosten unseres Vorhabens. Die Notwendigkeit solcher Investitionen müssen intensiv unter die Lupe genommen werden. Genau das geschieht in unserem Fall. Wir freuen uns sehr, dass die Finanzierung durch den Bund mit der eingehenden Untersuchung des Bahnknotenkonzeptes nach wie vor auf dem Tisch liegt.

Als Planungsinstrument ist der Bundesverkehrswegeplan die Basis für die Verkehrsinfrastrukturpolitik in den nächsten 15 Jahren. Auch wenn der BVWP 2030 eine grundsätzliche Verteilung der Gelder für einzelne Projekte festlegt, ist die endgültige Finanzierung der Infrastrukturmaßnahmen damit noch keine beschlossene Sache: Der Bundestag hat das letzte Wort und gibt die Mittel zur Finanzierung frei.

24
Mai

Die Bündnishomepage

In unseren ersten Schritten sind wir mit unseren Forderungen an politische Entscheidungsträger herangetreten. Gleichzeitig machen wir das Bündnis und seine Forderungen für alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger zugänglich. Eine der Maßnahmen in diese Richtung ist unsere Bündnishomepage.

Jeder Pendler, jeder Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel der U- und S-Bahn, Bürgerinnen und Bürger rund um den Münchner Osten und jeder Umwelt- und Lärmschützer – alle sind eingeladen sich für den vierspurigen Ausbau mit Messeverschwenk einzusetzen: Als Botschafter unserer Forderungen wollen wir alle Unterstützer mit argumentativem Rüstzeug und Hintergrundwissen ausstatten. Auf der Bündnishomepage haben wir für Sie die Geschichte, Daten und Fakten rund um den Ausbau sowie unsere Argumente zusammengefasst.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf www.sbahn-buendnis-ost.de!

11
Mai

Engpass im Osten Münchens verhindern

Maximilian Böltl übergab als einer der Sprecher des S-Bahn-Bündnis Ost zusammen mit MdB Florian Hahn eine Stellungnahme zum BVWP 2030 persönlich an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt.

Damit reagiert das Bündnis auf einen drohenden Engpass auf diesem Streckenabschnitt, wenn die Strecke München – Mühldorf – Freilassing nur ab Markt Schwaben ausgebaut wird. Verkehrsminister Dobrindt sagte Böltl in Berlin zu, dass diese Flaschenhals-Situation durch sein Haus für die zweite Vorlage des BVWP 2030 nun dezidiert untersucht wird.

Takt auf Linie S2 schon heute höchst labil
Bis 2. Mai 2016 konnten Bürgerinnen und Bürger am BVWP 2030 mitwirken. Maximilian Böltl, Erster Bürgermeister der Gemeinde Kirchheim bei München und einer der drei Sprecher des S-Bahn Bündnis Ost, erklärt: „Als eine der Anrainergemeinden der Bahnstrecke kennen wir den dringenden Verbesserungsbedarf aus allernächster Nähe. Der S-Bahn-Takt auf der Linie S2 ist in Spitzenzeiten schon jetzt sehr labil. Gäbe es einen Ausbau nur ab Markt Schwaben, bekommen wir an den Stationen Riem/Dornach, Heimstetten, Grub und Poing einen Flaschenhals.“

Engpass unbedingt vermeiden
In der aktuellen Fassung des BVWP 2030 ist der vierspurige Ausbau der S-Bahnlinie 2 zwischen München-Riem und Markt Schwaben noch nicht enthalten. Damit wird ein bestehender Engpass verschärft. Die beiden anderen Bündnissprecher Landrat Robert Niedergesäß und Messechef Klaus Dittrich wissen um die wirtschaftliche Tragweite: „Ein viergleisiger Ausbau der S2 inklusive S-Bahnanbindung der Messe München trägt der gefährlichen Infrastruktursituation in der Region Rechnung. Aber mehr noch: Er stärkt den Wirtschaftsstandort weit über die Grenzen des Freistaats hinaus. Durch die Weiterentwicklung entsteht ein großer volkswirtschaftlicher Nutzen – alleine rund 10% der Passagiere, die am Flughafen München starten und landen, sind Besucher oder Aussteller bei uns“, so Dittrich.

Taktverdichtung bereits jetzt ausgeschlossen
Mit dem BVWP 2030 sollen Engpässe beseitigt werden. Alle Möglichkeiten sind ausgeschöpft, um den Schienenverkehr auf den bestehenden zwei Gleisen zu verdichten. Bei der Strecke zwischen München-Riem und Markt Schwaben stellt das Ministerium selbst eine Verschlechterung fest, wenn lediglich östlich davon ausgebaut wird. Eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur gelingt hier nur mit einem vierspurigen Ausbau der S-Bahn bis Markt Schwaben. „Davon erwarten wir uns auch einen deutlich spürbar verbesserten Lärmschutz.“, so Bürgermeister Böltl. „Die Zusage des Bundesverkehrsministers ist ein großer Gewinn. Durch andere Infrastrukturprojekte im süddeutschen Raum wird auch der Güterverkehr auf unserem Schienennetz im Münchner Raum deutlich mehr. Ohne Ausbau zwischen Riem und Markt Schwaben wäre der Kollaps vorprogrammiert – mit verheerenden Folgen für Pendler, Gäste und den Wirtschaftsstandort Bayern“, erklärt Landrat Robert Niedergesäß.